Medaille | Leopoldi-Wandertag Hohenruppersdorf


Widmung der Medaillen

39. Medaille aus der Serie „Geschnitzte Fassböden” | Grienwaldt-Floriani-Kapelle

Die Grienwaldt-Floriani-Kapelle in der Oberen Hauptstraße („Oberortpark”) wurde auf den Fundamenten einer bereits vorhandenen alten Kapelle herausgehoben und 1877 neu errichtet. Herr Ludwig Grienwaldt (Ziegelofenbesitzer und Bürgermeister von 1869 bis 1876) und seine Gattin Theresia übernahmen dafür die Kosten.

Die alte, auf diesem Platz vorhandene Kapelle stand viel zu tief, weil auf die angrenzenden Straßen (heute die Obere Hauptstraße und die Parkstraße) bei Bedarf immer wieder Schotter aufgebracht wurde und dadurch im Laufe der Zeit diese Straßen immer höher wurden. Die ursprüngliche Kapelle wurde sogar bei kleineren Unwettern regelmäßig überschwemmt.

Warum sich im Inneren des gemauerten Bauwerks mit Satteldach und schmiedeeisener Gittertür eine mehr als einen Meter hohe Statue des Heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehr befindet, ist nicht überliefert.

In den Jahren 2011 und 2012 ließ der Urenkel des ursprünglichen Erbauers, ebenfalls namens Ludwig Grienwaldt, auf eigene Kosten die Floriani-Statue renovieren. Herr Ludwig Grienwaldt war Bäckermeister (in der Zeit von 1953 bis 1968 Bezirksinnungsmeister) und Gründungsmitglied des Sportvereines Hohenruppersdorf.

Die Grienwaldt-Floriani-Kapelle wird jedes Jahr zu Fronleichnam geschmückt und erfüllt ihre ehrenvolle Aufgabe im äußerst guten Zustand.






38. Medaille aus der Serie „Geschnitzte Fassböden” | Tennisclub Hohenruppersdorf

Der Verein TC Hohenruppersdorf wurde am 11.11.1993 von 17 Interessenten gegründet. Erster Obmann wurde Gerhard Schreitl, der den Aufbau des Vereins erfolgreich gestaltete. So konnten bereits ein Jahr später (20.6.1994) die ersten 2 Plätze feierlich eröffnet werden und mit dem Spielbetrieb auch begonnen werden. Am 20. Mai 1995 wurde die Tennisanlage (inklusive Klublokal) feierlich eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt gab es 17 Gründungsmitglieder, 11 Familienmitglieder, 21 Einzelmitglieder, 1 Jugendmitglied und 2 Schüler.

Weitere markante Punkte in der Entwicklung des Vereins:
1996 Errichtung der Flutlichtanlage
1997 Ausbau der Terrasse und Pergola
1999 Ausbau der Anlage mit einem 3. Tennisplatz undeinem Zubau für Garderoben und Sanitärräume
2011 Verglasung der Pergola

Am Meisterschaftsbetrieb sowohl im Grenzland- als auch im NÖTV-Bewerb nehmen Damen- (Allgemeine Klasse) und Herrenmannschaften (Allgemeine Klasse, 45+, 55+) teil. Während der Woche findet man abends am Dienstag die Herren, am Mittwoch die Damen und am Donnerstag die Senioren auf den Tennisplätzen. Während der Ferien haben die Schulkinder die Möglichkeit, jeden Mittwoch von 9:00 -10:00 Uhr mit erfahrenen Mitgliedern Tennis zu spielen.

Sport und Spaß, Fitness und Kameradschaft prägen – das ist das Motto des 20 Jahr jungen Tennisvereins.

Aktuelle Infos: www.berthold-software.at/tennis






37. Medaille aus der Serie „Geschnitzte Fassböden” | Musikverein Ortsmusik Hohenruppersdorf

Der Musikverein Ortsmusik Hohenruppersdorf blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück. Ein genaues Gründungsjahr ist nicht bekannt, jedoch kann man aus den Aufzeichnungen diverser Chroniken und erhaltenem Notenmaterial und Marschbüchern sowie Photos aus der Mitte des 19. Jahrhunderts schließen, dass die Ortsmusik seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts besteht.

Bei der Vereinsgründung im Jahre 1982 wurde daher der Traditionsname „Ortsmusik“ in den Vereinsnamen aufgenommen.

Derzeit sind im Verein 45 aktive Musikerinnen und Musiker tätig. Weitere Mitglieder sind 4 Marketenderinnen, zwei Ehrenmitglieder und 4 nicht aktive Musiker. Mit der Leitung des Vereines ist zurzeit Obmann Karl Edelhofer betraut. Georg Wimmer ist für die musikalische Leitung verantwortlich.

Der Musikverein Ortsmusik Hohenruppersdorf wirkt sowohl bei kirchlichen als auch weltlichen Festen innerhalb der Gemeinde mit. Vom Musikverein selbst werden jährlich ein Frühjahrskonzert und das Angerfest veranstaltet.






36. Medaille aus der Serie „Geschnitzte Fassböden” | Der Hohenruppersdorfer Wald

Das 14. Jahrhundert war für Hohenruppersdorf sehr bedeutend. Herzog Albrecht IV. von Österreich veranlasste die Waldschenkung an die Gemeinde Hohenruppersdorf. Durch diese Schenkung erhielt der Ort die wirtschaftliche Grundlage. Damals hatte der Wald das Ausmaß von zirka 600ha. Der Wald war und ist ein Mischwald mit einem hohen Bestand an Buchen und Eichen

Im Jahr 1908 wurde unter dem Obmann Rudolf Esberger die „Waldgenossenschaft Hohenruppersdorf” gegründet. Diese bezweckte die rationelle Bewirtschaftung des Waldes und die Erreichung eines nachhaltigen Ertrages.

Durch den reichen Wildbestand im Wald trug auch die Jagd viel zur Erhaltung des Waldes bei. Während der k. u. k. Zeit gehörte der Hohenruppersdorfer Wald zum Revier Hochleitenwald der kaiserlichen Jagd und diese Wurde vom Kaiser selbst einige Male in Hohenruppersdorf gepflogen. Nachweisbar war der Kaiser Karl IV. im Jahr 1726 bei einer kaiserlichen Jagd dabei, wobei auch noch andere erlesene Namen zu nennen sind, die mit dem Kaiser zur Jagd gekommen waren, so zB. Prinz von Lothringen, Fürst von Schwarzenberg oder Graf von Hardegg.

Schon seit früher Zeit in im Hohenruppersdorfer Wald der Platz „Zu den Sieben Rusten” (auf der Strecke zwischen Spannberg und Matzen) als Andachtsstätte bekannt. Jedes Jahr Anfang September führen die Hohenruppersdorfer dorthin eine Gelöbniswallfahrt durch, die sich auch bei den umliegenden Ortschaften steigender Beliebtheit erfreut.






35. Medaille aus der Serie „Geschnitzte Fassböden” | 50 Jahre Sportverein Hohenruppersdorf

Der SC Hohenruppersdorf wurde am 5. Februar 1961 unter Obmann Ludwig Grienwaldt gegründet. Somit feiert der Verein heuer sein 50-jähriges Bestehen, welches beim Sportfest im Juli gebührend zelebriert wurde.

Seit der Gründung konnte der Spielbetrieb durchgehend mit Kampfmannschaft und Reserve absolviert werden. Der bislang sportlich größte Erfolg war der Meistertitel 1999/2000 in der 2. Klasse Weinviertel Süd. Im Verein wird großer Wert auf die Nachwuchsarbeit gelegt, wo bereits mehrere Meistertitel errungen werden konnten.

Im Lauf der Jahre konnte die Sportanlage immer wieder verbessert und erweitert werden. Zum 50. Geburtstag wurde heuer im Sommer von Spielern, Funktionären und freiwilligen Helfern eine Generalrenovierung durchgeführt, bei der die Gebäude sowie das Spielfeld renoviert und saniert wurden. Die Sportanlage erstrahlt somit in neuem Glanz und ist für die nächsten Jahre gerüstet.

Durchaus erwähnenswert ist, dass der SC Hohenruppersdorf den Spielbetrieb zum überwiegenden Teil mit Spielern aus dem eigenen Ort bestreitet. Ein Umstand, den man heute nur noch selten findet und auf den der Verein sehr stolz ist!

Der Sportverein erfüllt aber nicht nur seine sportlichen Aufgaben, sondern ist auch Treffpunkt und Kommunikationszentrum für Jung und Alt! Seit seiner Gründung leistet der Verein gesellschaftliche Beiträge für die Bevölkerung. Dazu zählen unter anderem das Sportfest mit dem Open Air "Der Berg ruft", der Sportlerball und auch die Mithilfe beim alljährlichen Wandertag!